Gemeinde Sollstedt mit OT Wülfingerode & Rehungen
 

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„Entstehungsgeschichten" des Wappens von Sollstedt



Sollstedt Wappen

Das Wappen von Sollstedt ist in den Farben Blau und Orange gehalten. Es ist auf der blauen Seite ein Baum, mit einem rot-weiß geschachten Wappen daran, abgebildet. Auf der orangen Seite ist der Sollstedter Bär abgebildet.

Folgendes wird u. a. berichtet:

Die Abbildung des Bären rührt einer Überlieferung folgend eventuell daher, dass einmal ein paar Bernteröder Musikanten auf dem Galgenberg in Wülfingerode Rast machten. Einer von ihnen hatte einen Kontrabass dabei und ließ dieses unter einem Baum stehen. Als der Wind anfing zu wehen, hörte es sich an, als würde ein Bär brummen. Außerdem sah es von weitem auch aus wie ein Bär. Die Sollstedter hörten dies unglaubliche und zogen los um den Bär zu fangen. Als sie auf dem Galgenberg ankamen, bemerkten sie natürlich dass es dort keinen Bären gab. Dies haben sie beim anschließenden Umtrunk natürlich völlig anders gesehen. Sie berichteten einen Bären erlegt zu haben. Seit diesem Zeitpunkt erhielten die Sollstedter den Spitznamen „Bärenfänger".

Der Baum im Sollstedter Wappen soll vermutlich genau jener Baum sein, unter dem die Sollstedter Bauern den Bären haben sitzen sehen.

Das Wappen am Baum geht darauf zurück, dass Sollstedt einst zur Grafschaft Hohenstein gehörte.

Der Ort Sollstedt wird 1221 zum ersten Mal durch ein Walkenrieder Pergament, welches eine Verleihung beurkundet erwähnt. Das Land wechselte durch Kriege, Schenkungen und Vererbungen oft seine Besitzer. Lohraer Grafen, Beichlinger Grafen, Braunschweiger Herzöge und Brandenburger Fürsten verwalteten zu den unterschiedlichen Zeiten dieses Terretorium.
Ende des 18. Jahrhunderts gehörte Sollstedt zur Grafschaft Hohenstein und ging Anfang des 19. Jahrhunderts in den Besitz des Königreiches Westfalen über. Nach der napoleonischen Herrschaft fiel die Grafschaft Hohenstein mit Sollstedt zu Preußen. Mitte des 14. Jahrhunderts Verpfändeten die Beichlinger ihren Besitz an den Hohensteiner Grafen. Ab dem Jahr 1593 Herrschte Herzog Julius Heinrich von Braunschweig über das Amt Lohra zu dem auch Sollstedt gehörte. Später besetzten Kaiserliche Truppen die Grafschaft Hohenstein. Im Jahr 1628 verpfändete Kaiser Ferdinand II die Grafschaft für 60.000 Gulden an den Grafen Christoph Simon von Thun. 1631 eroberten Schweden das Gebiet und mussten es aber im selben Jahr wieder verlassen. Nach dem Jahr 1648 wurden die Herrschaften Lohra und Klettenberg dem Kurfürsten Friedrich Wilhelm von Brandenburg zuerkannt. 1701 gelangte Sollstedt als brandenburgischer Besitz zum neu gegründeten Königreich Preußen. Im Jahr 1806 gelangte der Kreis in französischen Besitz. 1813 war die Wiedereinführung der landrätlichen Kreisverfassung und die Unterstellung des Kreises Grafschaft Hohenstein. Im Jahr 1918 gab es eine Unterstellung Preußens.

Wann Sollstedt das Recht bekam ein Wappen zu Führen
Sollstedter Fahne Auf Grund der §§ 11 Absatz 2 und 117 Absatz 3 der Deutschen Gemeindeordnung vom 30. Januar 1935 wurde der Gemeinde Sollstedt, Kreis Grafschaft Hohenstein, das Recht zur Führung dieses Wappens verliehen.

Gemeinde Fahne
Im Jahr 1992 ist auf Vorschlag des Bürgermeisters in der Gemeindevertretung, mit Beschlussnummer 247 vom 09.04.1992, das Führen einer Gemeinde Fahne beschlossen worden. Auf Empfehlung des Bürgermeisters sollte die Fahne die Bergmannstraditionsfarben schwarz-gelb aufweisen und das Sollstedter Wappen führen. Sie soll feierliche Anlässe umrahmen und dabei die Sollstedter Tradition verkörpern. Finanziert wurde die erste Fahne durch Spenden von Investoren. Weitere Fahnen wurden dann später durch den Haushalt finanziert.

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   zusätzliche Hinweise / Tipps:
Achtung!
Die Verwendung des Sollstedter Wappens ist genehmigungs- pflichtig.

[Reglung zur Verwendung des Wappens einsehen]

Förderturm:
Sollstedter Förderturm


Link-Tipp:
Förderverein Soziales Zentrum Sollstedt e.V.

 
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