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Bau der Friedetalbrücke (A38)
 
 
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Aktueller Sachstand zum Lückenschluss der BAB 38


Wie schon in unserem Amtsblatt Februar (offener Brief an die Bundeskanzlerin) berichtet, ist die Gemeindeverwaltung Sollstedt weiterhin bemüht, alles zu tun, um eine vorzeitige Fertigstellung des Lückenschlusses der BAB 38 zwischen Breitenworbis und Bleicherode zu unterstützen.
Um unsere Bürgerinnen und Bürger über die gegenwärtigen Aktivitäten des Autobahnbaus informieren zu können, fand am 05.03.2008 eine Vorortbefahrung mit Vertretern des beauftragten Ingenieurbüros Prof. Dr. Ing. Heinrich Bechert und Partner, welches für die Bauüberwachung verantwortlich ist, Vertretern der DEGES sowie Mitarbeitern der Gemeindeverwaltung und dem Bürgermeister von Sollstedt statt.

Die Dimensionen eines Autobahnbaus sind besonders deutlich, wenn man sich zur Streckenbesichtigung auf die Baustellen begibt. Von der ehemaligen Kalihalde kann man weit in östlicher Richtung bis Obergebra und in westlicher Richtung bis Ascherode zum Höllbergtunnel sehen. Wie Spielzeugautos wirken die Bagger und LKWs, die emsig ihren Arbeiten nachgehen. Die Streckenführung der A38 ist durch das Aufbringen der Erdmassen aus dem Höllbergtunnel und dem Rosenberg deutlich sichtbar geworden.

Diplom-Ingenieur Ch. Becker betonte nochmals, dass der 12 km lange Abschnitt zwischen Breitenworbis und Bleicherode wegen der geologischen Verhältnisse als das schwierigste Teilstück der A 38 gilt und hier gewaltige Anforderungen an die ca. 300 Beschäftigten, die z. Z. an den verschiedensten Bauwerken tätig sind, gestellt werden. Diplomingenieur P. Orlamünder erläuterte, dass auf Grund des milden Winters die Arbeiten an den Großbauwerken (Rhintalbrücke, Höllbergtunnel und Friedetalbrücke) zügig und planmäßig vorangegangen sind. Er erklärte, dass bereits vorfristig am Freitag, dem 07.03.2008, mit der Überbaubetonage des III. Bauabschnittes auf der Rhintalbrücke begonnen werden konnte.
An der Friedetalbrücke sind die Arbeiter mit der Errichtung der gigantischen Brückenfeiler und den vorbereitenden Arbeiten zur Herstellung des Überbaus beschäftigt.

Zur Vermeidung von Eingriffen in das FFH-Gebiet am Egelskopf sowie zur Schonung des südlich vorgelagerten Waldbestandes ist es erforderlich, den bis zu 14 m tiefen Einschnitt durch eine Stützwand zu sichern. Zur Vorbereitung dieses Bauwerkes wurde bereits der Haldenfuß angeschnitten und der Kalirückstand nördlich der Halde großflächig mit Fliessmatten belegt, um ein Abrutschen des Abraums zu verhindern.

Nur die wenigsten wissen, dass die gewaltigen Erdmassen ausschließlich auf der Trasse der Autobahn transportiert werden sollen. Das Erdreich wird im Bereich der Bauwerke zu riesigen Hügeln zusammen geschoben um anschließend auf der Strecke verbaut zu werden.
An den Stellen, wo es den Baufahrzeugen noch nicht möglich ist auf der Trasse zu fahren, haben die Firmen gemeinsam mit der Gemeindeverwaltung Sollstedt und der Stadtverwaltung Bleicherode Lösungen gefunden, um die Bauwerke gleichzeitig mit dem Streckenbau realisieren zu können.

Die Gemeinde Sollstedt stimmte deshalb der Nutzung des parallel zur Bahnlinie verlaufenden Plattenweges östlich der Baustraße am Friedhof in der Verlängerung bis zur Gemarkung Obergebra (sog. Servicestraße) als Zufahrt für das Bauwerk Wild- und Bachdurchlass „Müllerklinge“ zu.
Der sich anschließende weiterführende Feldweg bis zur Gemarkung Obergebra wurde von der Firma Kirchner mit Schotter befestigt und kann somit vorübergehend als zusätzliche Baustraße mit genutzt werden.

Nach anfänglich erheblichen Problemen bei der Straßenreinigung durch die bauausführenden Firmen wird u. E. ein in Anbetracht der Dimension der Baumaßnahme befriedigender Reinigungszustand in unserem Ort hergestellt.
Natürlich gehen täglich sehr emotional vorgetragene Beschwerden in der Gemeindeverwaltung ein, deren Ursachen nicht immer gleich beseitigt werden können, da erst vielfach recherchiert werden muss, um den Verursacher zu finden. So kommt es häufig vor, dass Grünflächen überfahren, Pflastersteine rausgerissen und Bordsteine beschädigt werden. Um die erhöhten Belastungen für die Wohn- und Lebensqualität unserer Bürgerinnen und Bürger auf ein erträgliches Maß zu reduzieren, werden von der Gemeindeverwaltung alle Beanstandungen, Hinweise und Kritiken aus der Bevölkerung (ggf. durch Bilddokumentation) aufgenommen, sehr sorgfältig geprüft und entsprechend weitergeleitet, um die Probleme gemeinsam mit den verantwortlichen Stellen auf kurzem Wege zu beseitigen.

Alle o.a. Vertreter waren sich darüber einig, dass noch erhebliche Einschränkungen für die Bevölkerung von Sollstedt bis zur Fertigstellung der Autobahn bestehen bleiben und diese nur in guter Zusammenarbeit und im gegenseitigen Einvernehmen gelöst werden können.

Wie wir alle wissen, hat sich das Verkehrsaufkommen auf der B 80 in der Gemeinde Sollstedt
drastisch erhöht, so dass die Gemeinde gehalten war entsprechende Maßnahmen einzuleiten, um die Sicherheit unserer Bürger insbesondere unserer Kinder zu gewährleisten.
Die PMS Werbe-Druck-Service GmbH erhielt durch Vertragsabschluss mit der Gemeinde Sollstedt das Recht zur Auslieferung und Vermarktung eines Tempo-Info-Gerätes. Die Werbeaktion für dieses Gerät wurde positiv abgeschlossen. Von der Firma PMS wird dies voraussichtlich bis 01.05.2008 in Sollstedt installiert. Wir möchten uns bei den Gewerbetreibenden aus unserer Region für die entsprechende finanzielle Unterstützung und Beteiligung recht herzlich bedanken.

Wir hoffen sicher gemeinsam mit unseren Bürgern, dass die immer noch höher werdenden Belastungen auch für die Anwohner an der B80 durch einen möglichst vorzeitigen Lückenschluss der A 38 noch in Kauf genommen werden können.

gez. J. Hohberg
Bürgermeister

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Verantwortlich: Gemeindeverwaltung Sollstedt, Bürgermeister 
Autor: Webmaster D. Kelle - Kategorie: Aktuelles 
Datum: 26.03.2008 - Zeit: 07:50 Uhr 



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