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Grußwort des Bürgermeisters der Gemeinde Sollstedt zum neuen Jahr 2008


Wieder einmal neigt sich ein Kalenderjahr seinem Ende entgegen und wir erwarten mit Spannung, was das vor uns liegende Jahr 2008 in persönlicher, wirtschaftlicher und politischer Hinsicht wohl bringen mag. Eigentlich untrennbar miteinander verbunden sind diese drei Aspekte, weil sie unser Leben maßgeblich beeinflussen:
Lassen die Leistungen der Politik im weiteren oder engeren Umfeld zu wünschen übrig, geht es uns wirtschaftlich schlecht und darunter leiden die meisten auch persönlich, umgekehrt natürlich auch im positiven Sinn. Nun sind viele geneigt, bei dem Wort „Politik“ stets auf „die da oben“ zu zeigen, was aber m.E. nicht den Kern trifft. Eine Definition von Politik lautet auch „Teilnahme an Staatsangelegenheiten“ und es mag verwundern, dass es sich dabei um die Definition von Lenin handelt, der eine Diktatur (des Proletariats) der Demokratie vorzog. Die ehemaligen DDR-Bürger haben sich das Recht auf eben diese Teilnahme an der Politik 1989 auf den Straßen der Republik erkämpft, ohne es aber in dem wünschenswerten und erforderlichen Maß umfassend zu nutzen. Nachdem es nach dem Mauerfall so schien, als wären zahllose bis dahin oft mundtot gemachte Bürgerrechtler bereit, auf breiter Front in Zukunft Verantwortung für das Staatswesen zu übernehmen, bröckelte diese Front bedauerlicherweise zusehends, nach 17 Jahren deutscher Einheit findet man nur noch einige wenige, die Politik aktiv mitgestalten wollen oder „dürfen“.
Obwohl die kommunalen Gestaltungsmöglichkeiten durch immer knapper werdende Finanzmittel auch immer geringer werden, es gibt sie noch, allerdings erfordern sie mehr Kreativität und Eigeninitiative. Für mich ist es sehr erfreulich, dass sich in unserer Gemeinde im vergangenen Jahr wieder einige Vereine besonders um das Gemeinwohl mehr als verdient gemacht haben. Maßgeblich dem Förderverein Grundschule Sollstedt ist es zu verdanken, dass unsere Kinder seit dem Sommer über hervorragende Sanitäranlagen verfügen können, weil deren Mitglieder nicht lamentiert, sondern die Initiative ergriffen haben. Den Mitgliedern des neu gegründeten Fördervereins Schwimmhalle sage ich Dank für ihre ideelle, materielle und finanzielle Unterstützung beim Kampf um den Erhalt dieser Sport- und Freizeitstätte. Das lässt uns für die Zukunft hoffen! Die Mitglieder des VfB „Friedetal“ haben bei der Erweiterung ihres Vereinsheimes tatkräftig geholfen und so die Baumaßnahme für die Gemeinde bezahlbar gemacht. Im Jahr 2008 soll und kann es weitergehen, denn am 11.12.2007 hat der Gemeinderat den Haushalt für 2008 mehrheitlich mit den Stimmen der BIS-Fraktion sowie der Mehrheit der CDU-Fraktion beschlossen. Ohne jegliche Fragen, ohne Änderungsanträge o.ä. konnten sich die SPD- und UWS-Fraktionsmitglieder und ein Mitglied der CDU-Fraktion bedauerlicherweise nicht dazu entschließen, dem von der Verwaltung vorgelegten ausgeglichenen Haushaltsentwurf ihre Zustimmung zu geben. Die Gründe dafür sind weder für mich noch für die Mitarbeiter/innen der Verwaltung nachvollziehbar, da der Ausgleich des Haushaltes ohne Erhöhung von Steuern und Abgaben und trotz höherer Zuschüsse für unsere Vereine sowie auch die Schwimmhalle gelungen ist. Das Veto aus den Reihen der BIS-Fraktion hat auch dafür gesorgt, das die Entscheidung über die Höhe des für den Seniorentag 2008 vorgesehenen Zuschusses der Gemeinde nicht wie vehement von der UWS-Fraktion gefordert erst im Februar 2008 (und damit für eine sorgfältige Vorbereitung zu spät) getroffen wird, sondern mit der Entscheidung zur Bezuschussung des geplanten Karnevalsumzugs zusammen vorab erfolgte. Die Gemeindeverwaltung kann also an die Arbeit gehen und für unsere älteren Bürgerinnen und Bürger einen Erlebnistag auch für 2008 vorbereiten.
Wir können es gemeinsam als großen Erfolg verbuchen, dass noch kein einziger Verein unserer Gemeinde seine Vereinstätigkeit eingestellt hat, obwohl einige unter Nachwuchssorgen leiden. Ich möchte deshalb einen Appell an unsere Jugend richten, sich für ihren Heimatort zu engagieren und sich in einem der zahlreichen Vereine einzubringen. Vor allem unsere Freiwilligen Feuerwehren benötigen dringend Verstärkung, um auch in Zukunft die stetige Einsatzbereitschaft zu sichern.

Noch eine kleine Vorausschau auf das kommende Jahr: Die Gemeinderäte von Sollstedt und Rehungen haben übereinstimmend im Juli 2007 den Beschluss zur Eingemeindung von Rehungen gestellt. Voraussichtlich im Frühjahr 2008 beginnt das erforderliche Gesetzgebungsverfahren, an dessen Abschluss hoffentlich die Zustimmung dazu steht. Nur dadurch kann es eventuell noch gelingen, im kommenden Jahr die restlichen Straßenbaumaßnahmen zu realisieren, was Rehungen aus eigener (Finanz-)Kraft nicht mehr geschafft hätte. Aber auch in Sollstedt einschl. dem Ortsteil Wülfingerode wird weiter gebaut, wenn die Rechtsaufsichtsbehörde der beantragten und erforderlichen Kreditaufnahme, also unserem Haushalt 2008 zustimmt.

Zunächst mit großer Freude wurde der Baubeginn zum Lückenschluss der A 38 allseits zur Kenntnis genommen, in letzter Zeit häufen sich aber einige wenige sehr kritische Stimmen wegen der damit verbundenen Beeinträchtigungen. Die Gemeindeverwaltung ist in ständigem Kontakt mit der Bauleitung stets bemüht, in vermeidbaren Einzelfällen von Störungen für Abhilfe zu sorgen, aber man kann nicht baden, ohne dabei nass zu werden! In den kommenden beiden Jahren werden wir – mehr oder weniger – bei einer Baumaßnahme dieser Dimension wohl oder übel mit Belästigungen leben müssen, so dass nach Inbetriebnahme der A 38 nicht nur die Anwohner der B 80 aufatmen werden. Seit 1992 haben sich die Gemeinde Sollstedt und der Gemeinderat an allen maßgeblichen Stellen für den zügigen Bau der A 38 eingesetzt. Als Bürgermeister werde ich auch weiter, insbesondere gemeinsam mit unserem Bundestagsabgeordneten Manfred Grund (CDU) sehr auf den Abschluss der Arbeiten, möglichst noch vor Ende 2009 drängen.

Ich möchte mein Grußwort mit den besten Wünschen für ein erfolgreiches und gesundes neues Jahr beenden. Mögen sich für alle einige Vorhaben erfolgreich gestalten, so dass allseits Glück und Zufriedenheit herrschen.

Herzlichst, Ihr Bürgermeister


Jürgen Hohberg

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Verantwortlich: Gemeindeverwaltung Sollstedt, Bürgermeister 
Autor: Gemeindeverwaltung - Kategorie: Aktuelles 
Datum: 27.12.2007 - Zeit: 09:13 Uhr 



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