Pressemitteilung - Trassierung der A 38 in der Gemarkung Sollstedt
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In der Sitzung am 30.01.2001 befasste sich der Sollstedter Gemeinderat erneut mit den Stellungnahmen und Beschlüssen zum geplanten Verlauf der A 38. Dabei wurden sowohl die im Jahr 1994 vorgelegten Entwürfe als auch die neuesten Aussagen und Untersuchungen der DEGES in die Überlegungen einbezogen.
Im Ergebnis hat sich der Gemeinderat Sollstedt zu dem 1994 gefassten Buschluss bekannt, mit dem der Variante II als damaliger Vorzugsvariante mit Auflagen zugestimmt wurde. Dieser Beschluss ist, so die Aussage der DEGES, Bestandteil der Raumordnung. Sofern sich nun im Rahmen der parzellenscharfen Planung, die derzeit erfolgt, keine grundlegenden Veränderungen ergeben, die den Inhalt dieses Beschlusses vernachlässigen, sah der Gemeinderat Sollstedt keinen Grund, von der im Jahr 1994 eingenommenen Position abzurücken.

Die Forderungen, die der Beschluss Nr. 24-2/94 als Auflagen enthält, beziehen sich hauptsächlich auf ökologische Ausgleichs- und auf Schallschutzmaßnahmen, die genau definiert worden sind.

Nunmehr ist abzuwarten, welche Ergebnisse die derzeit laufenden Bohrungen über die geologischen Gegebenheiten erbringen. Diese werden etwa Mitte dieses Jahres erwartet. Erst danach wird entschieden, ob an der Lage der Trasse Veränderungen vorgenommen werden. In dem Fall wird zu prüfen sein, welche Rechtsmittel die Gemeinde zur Abwendung von negativen Auswirkungen auf die Lebensqualität unserer Bürgerinnen und Bürger in Anspruch nimmt.


gez. J. Hohberg
Bürgermeister

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Verantwortlich: Gemeindeverwaltung Sollstedt, Bürgermeister 
Autor: Webmaster Dennis Kelle - Kategorie: Baumaßnahmen 
Datum: 26.04.2001 - Zeit: 08:57 Uhr